|
In diesem Zusammenhang erscheint es dringend geboten, einige Vorurteile zu widerlegen, die viele Tierhalter von der Kastration Abstand nehmen lassen:
|
Falsch
|
Richtig
|
|
Kastrierte Tiere werden fett, träge und apathisch.
|
Eine ausgewogene und nicht übermäßige (!) Ernährung sowie ein dem Bewegungsdrang angemessener Auslauf lassen Ihre Katze weiterhin lebhaft und neugierig auf ihre Umgebung reagieren.
|
|
Eine kastrierte Katze fängt keine Mäuse mehr.
|
Eine Geschichte, die wirklich unausrottbar erscheint. Die Kastration ist schließlich keine Gehirnoperation! Der Jagdtrieb wird in keinster Weise beeinträchtigt. Im Gegenteil: Es erfolgt keinerlei Ablenkung durch sexuelle Aktivitäten.
|
|
Kastrierte Katzen sind krankheitsanfälliger.
|
Noch so ein Märchen! Die Tiere sind insgesamt ausgeglichener und anhänglicher.
|
|
Die Kastration widerspricht den Naturgesetzen.
|
Hier spiegelt sich der pure menschliche Egoismus wider! Kein Katzenhalter ist willens und in der Lage, die gesamte Nachkommenschaft seines Tieres artgerecht aufzuziehen und zu versorgen.
|
|
Die Katze wird um ihr "Vergnügen" gebracht.
|
Hier findet eine Übertragung menschlicher Empfindungen auf die Katze statt! Tiere verspüren keine sexuelle Lust, sie handeln ausschließlich nach ihrem Fortpflanzungstrieb. Können sie ihm nicht nachkommen, leiden sie enorm. Nach der Kastration verspürt das Tier diesen Drang nicht mehr und das ganze damit verbundene Elend hat ein Ende!
|
|
Zeigen auch Sie, dass Sie Ihrem Tier nicht nur Liebe entgegen bringen, sondern dass Sie sich auch Ihrer Verantwortung ihm gegenüber bewusst sind und lassen Sie es kastrieren. Oder wissen Sie etwa nicht, dass jedes Jahr mehr als 100.000 Katzen ertränkt, erschlagen oder zu Tode gequält werden? Schätzungsweise 250.000 enden als Streuner in Feld und Flur vor der Flinte des Jägers. Etwa 350.000 werden auf unseren Straßen - z.T. sogar mit Absicht "just for fun" - überfahren und gehen elendig am Straßenrand zugrunde.
Auch werden immer noch unzählige Katzen in den Versuchslaboren der Wissenschaft als kostenkünstige Objekte bei grausamsten Tierversuche getötet, obwohl die entsprechenden Nachweise mittlerweile durchaus per PC oder durch andere Verfahren erbracht werden können.
|